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Die Chroniken der Lichtkrieger - Legacy - Band 2 - Sean
Die Chroniken der Lichtkrieger - Legacy - Band 2 - Sean
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Mit 12 Jahren war Sean nicht einmal in der Pubertät und wurde mit einem Schlag ins harte Leben befördert. Sein Pflegebruder Sam wurde niedergestochen und Sean schwor sich, seine Familie zu beschützen. Dafür trainierte er seinen Körper, wie auch den Verstand. Jahre später geht er in die Kampfschule, in der Sam gearbeitet hat. Doch dort wird er von dem Trainer Toni umarmt und weiß nicht, warum. Schließlich erfährt er alles über seine Herkunft und will seine Eltern wiedersehen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Doch es passiert etwas, woraufhin die Kinder die Hilfe der Lichtkrieger benötigen.
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Kapitel 1
Zwanzig Jahre nach der Rückkehr der Lichtkrieger:
Es waren zwei Monate vergangen, seit Sean begriffen hatte, wie grausam die Welt sein konnte, als sein Pflegebruder Sam schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen war. Er hatte mit seinen zwölf Jahren bereits gemerkt, wie seltsam sich Ronja und Bob verhalten hatten, als sie von der Klinik angerufen worden sind. Alleine an der Reaktion wusste er, dass es um Sam schlecht stand. Damals schwor er sich, dass er diejenigen beschützen wollte, die er liebt. Und er gab sich selbst das Versprechen, dass er die Typen finden würde und Rache übt, sofern Sam stirbt. Zum Glück überlebte er und es dauerte eine Weile, bis er wieder fast der Alte war.
Sean hatte die letzten zwei Monate damit verbracht, erheblich besser zu werden. Und dies in sämtlichen Bereichen, wo er es eigenständig in der Hand hatte. Sei es das Lernen in den normalen Unterrichtsfächern, oder aber der Sport. Alles konnte er selbst beeinflussen und er wollte der Beste werden. So studierte er fleißig und trainierte hart für seine Wettkämpfe. Sein Körper sollte eine gute Mischung aus Kraft und Intelligenz sein. Damit würde er sich immer behaupten können. Sein Körper war noch nicht einmal in den ersten Zügen der Pubertät, denn mit zwölf Jahren wartete er darauf, dass er endlich mal einen Wachstumsschub bekam. Dies würde ihm helfen, im Sport noch besser zu werden, dachte er.
„Sean, kannst du mir bitte mit dem Weihnachtsbaum helfen? Alleine kann ich den nicht aufstellen. Der ist zu groß.“ fragte Ronja und blickte ihn dabei mit ihren liebevollen Augen an. Er nickte und meinte: „Ich freue mich schon auf Weihnachten. Ich habe für die ganz kleinen Kinder etwas Nettes besorgt, was ich ihnen schenken werde.“ „Aber du weißt doch, dass das der Weihnachtsmann macht.“ bemerkte sie zwinkernd und schaute dabei zu Nicholas hinüber, der sich in ihrer Nähe aufhielt. Dieser sagte aufgeregt: „Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Aber die Lichtkrieger. Und ich werde dieses Jahr von ihnen eine Puppe bekommen. Da warte ich schon länger darauf.“ Sean rollte mit den Augen und erklärte: „Also, wenn du an die Lichtkrieger glaubst, dann kannst du auch an den Weihnachtsmann glauben. Außerdem gibt es von den Kriegern keine Figuren. Vergiss es einfach. Solch ein Spielzeug kann dir nicht einmal ein Elf bauen.“ Ronja schüttelte sachte mit dem Kopf und sagte schließlich zu dem Kleinen: „Sam kommt bald zu uns. Obwohl er in London wohnt, kommt er Weihnachten wieder hier her. Ich freue mich darauf. Du doch auch, oder?“ Nicholas antwortete aufgeregt: „Ja. Und ich kann ihm dann sagen, dass ich schon selbst lesen kann, obwohl ich erst fünf bin. Ich komme ja erst nächstes Jahr in die Schule. Das wird eine Überraschung für ihn sein.“
Sean grinste leicht, denn er selbst hatte Nicholas das Lesen beigebracht. Ronja mühte sich gerade mit dem Tannenbaum ab und ohne Frage griff Sean nach einem der Zweige, um den Baum an die richtige Position zu stellen. Serafina kam ins Zimmer und sagte: „Miss Clara muss gleich gehen. Sie möchte gerne die Kinder übergeben. Sollen Leslie und ich uns um die Drei kümmern?“ „Nein, ist schon gut. Ich werde kommen. Aber wenn du möchtest, kannst du zusammen mit Sean den Weihnachtsbaum anfangen zu schmücken. Bald kommt Bob auch zurück nach Hause und wir wollen, dass dann der Baum längst fertig ist.“ teilte Ronja mit und ging aus dem Zimmer.
Serafina schaute Sean an, der ihr direkt ansah, dass sie etwas von ihm wollte, und fragte: „Was bekomme ich denn von dir zu Weihnachten geschenkt?“ Schmunzelnd antwortete er: „Das wirst du dann schon sehen. Ich weiß nur noch nicht, ob du dieses Jahr brav genug gewesen bist. Aber ich kann ja Leslie fragen, wie viele Lügen sie von dir decken musste.“ „Du bist ein Mistkerl. Trotzdem war ich brav. Ich habe es Sam im Krankenhaus versprochen, als es ihm so schlecht ging. Und daran halte ich mich auch.“ meinte sie und drehte ihm daraufhin einfach den Rücken zu. Seufzend ging er zu ihr hin und legte seine Hand auf ihre Schulter, während er sagte: „Ja, ich weiß es doch. Ich war dabei. Ich wollte dich doch einfach nur auf den Arm nehmen.“ Schluchzend hielt sie sich ihre Hände vor das Gesicht und jammerte. Sean tat es bereits leid, dass er so frech zu ihr war. Manchmal merkte sie, dass er sie veralberte. Nun musste er versuchen, sie zu beruhigen. Langsam wollte er sie umarmen, da sprang sie lachend auf die Seite und sagte: „Reingefallen! Ich habe es geschafft, dich zu verarschen.“ Nicholas lachte auch und kam dabei hinter einem Sessel hervor, wo er sich versteckt hatte und rief: „Sie hat ihn verarscht. Das finde ich komisch.“ Doch Sean fand das gar nicht mehr lustig. Dieses kleine Miststück hatte es ausgenutzt, dass er sie ein wenig auf den Arm genommen hatte. Nur weil so kurz vor Weihnachten war, wollte er nicht noch einen größeren Aufstand machen, also sagte er kein Wort mehr, sondern griff einfach die nächste Kiste mit dem Baumschmuck.
Der Heilige Abend hatte begonnen und Sam kam endlich aus London. Sean sah ihn schon vom Fenster aus und freute sich sehr über seinen Besuch. Vielmehr als auf das Weihnachtsfest. Natürlich war Nicholas wie immer der Erste, der ihn begrüßte. Meistens folgten dann Leslie und Serafina seinem Beispiel. Sean musste stets warten, bis er an der Reihe war. Zwei Monate zuvor mochte er nicht so gerne diese Umarmungen, aber seit Sam im Krankenhaus war und er sah, wie übel er dort ausgesehen hatte, änderte er schnell seine Meinung. Er war froh, dass er noch lebte. Seitdem war er ein Fan von Umarmungen gewesen. Jonathan und Kelly wurden auch liebevoll begrüßt, ebenso wie die kleine Megan. Als Sean endlich von Sam beachtet wurde, grinste er ihn nur an und fragte: „Na, hast du gut auf unsere Familie aufgepasst, während ich fort war?“ „Natürlich. Wenn Bob nicht da ist, bin ich der Mann im Haus. Ich durfte gestern sogar den Baum schmücken.“ antwortete er voller Stolz. Liebevoll streichelte Sam ihm über die Haare, bevor er ihn an sich drückte. Sean merkte, dass dieser große Bruder wieder stark war. Immerhin arbeitete er weiter in dieser Kampfschule und konnte somit auch mehr Muskeln aufbauen. Nicholas rief durch das Zimmer: „Sam, komm mit, wir wollen gleich essen. Und heute Nacht bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. Da müssen wir still sein. Vielleicht erwischen wir ihn.“ Leise lachten alle außer dem Kleinen. Bob sagte lächelnd: „Natürlich werden wir ihn erwischen. Aber weißt du, er hat genauso viele Tricks drauf, wie die Lichtkrieger.“ „Jetzt erzähle doch nicht solche Sachen. Du verwirrst ihn damit nur.“ bemerkte Ronja und Sam fragte: „Warum soll er das denn nicht sagen? Es ist doch wahr.“ „Suchst du schon wieder einen Streit? Darauf habe ich an Weihnachten echt keine Lust. Und nun kommt an den Tisch.“ meinte Ronja etwas genervt, worauf Sam ihr einen Kuss auf die Wange gab und antwortete: „Nein! Ich will nicht mit dir streiten.“ Sean beobachtete genau, wie sie sich dabei ansahen und es kam ihm so vor, als ob sie irgendetwas verheimlichten. Aber vielleicht sah es auch nur so aus und er setzte sich zu den anderen an den Tisch.
Am Weihnachtsmorgen fühlte Sean sich richtig fit. Er hatte besonders gut geschlafen, obwohl er auch einmal Nicholas gehört hatte, wie er auf der Lauer hockte, sehr wahrscheinlich mit Sam. Allerdings wusste er es besser. Immerhin war der Weihnachtsmann nur eine Erfindung gewesen und so konnte er in Ruhe in seinem Bett liegenbleiben und sich auf die Geschenke freuen. Seine Geschenke für die Anderen würde er kurz vor der Bescherung unter den Baum legen. Das war zumindest sein Plan. Es war das erste Jahr, in dem er mit einem seiner Wettkämpfe im Laufen etwas Geld erhalten hatte. Und das wollte er direkt für diese Familie ausgeben. Jedem mochte er eine Freude machen. Grinsend stand Sean aus dem Bett auf und holte aus einem Fach im Schrank einen kleinen Beutel heraus. Es waren keine riesigen Pakete darinnen, aber es würde sie trotzdem freuen.
Leise horchte er an der Türe, ob schon jemand vor ihm wach war. Erst als er nichts hörte, schlich er sich ins Wohnzimmer zu dem Baum und legte seinen kleinen Beutel hastig zwischen die anderen. Da lag auch ein sehr großes Paket neben dem Weihnachtsbaum. Es passte nicht unter die Zweige, also stand es etwas abseits. Im Kopf ging er rasch noch einmal alle Geschenke durch. Für Ronja hatte er eine Kette selbst gemacht. Dafür hatte er bunte Glasperlen besorgt und an einer Schnur aufgereiht. Serafina und Leslie würden auch Ketten von ihm bekommen, allerdings mit Holzperlen. Für Nicholas hatte er ein Buch über Ritter gekauft, denn der kleine Kerl mochte gerne lesen. Und da Sean es ihm beigebracht hatte, freute ihn diese Tatsache besonders. Für die drei kleinsten Mitglieder des Haushaltes, Jonathan, Kelly und Megan hatte er jeweils ein einfaches Sparschwein besorgt. Er dachte, dass dies nichts zum Spielen war, aber wenigstens nützlich. Sam sollte von ihm einen Gutschein bekommen über eine Gefälligkeit seiner Wahl. Ansonsten hatte er ihm nichts zu bieten. Und sogar für Bob hatte er solch einen Brief aufgesetzt. Immerhin mussten Männer zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Somit war alles in dem Beutel, was drin sein sollte. Sean hatte an alle gedacht und fand seine Geschenke auch besonders schön und sehr persönlich. Mit einem Lächeln schlich er zunächst hastig in sein Zimmer zurück und wartete darauf, dass die anderen zum Weihnachtsbaum gingen.
Als Nicholas einen freudigen Schrei losließ, lächelte Sean, denn die Zeit der Bescherung war gekommen. Aufgeregt lief er ins Wohnzimmer. Bob saß zusammen mit Jonathan und Kelly auf dem Boden und sie öffneten bereits die ersten Geschenke. Ronja hatte die kleine Megan auf dem Schoß sitzen, die mit ihren winzigen Händen an dem Geschenkpapier riss. Sam saß neben Nicholas, der diesen schon die ganze Nacht in Beschlag genommen hatte. Sie öffneten gemeinsam einen Sack. Und die beiden Mädchen saßen direkt auf der anderen Seite und haben offenbar den Beutel von Sean gefunden. Serafina holte dort etwas heraus und suchte nach dem Namen. Daraufhin gab sie es Ronja und bemerkte: „Das ist für dich.“ „Von wem ist es denn?“ wollte sie wissen. Sean grinste und sagte stolz: „Das sind meine Geschenke für euch.“ Sehnsüchtig suchte Serafina ihres aus dem Sack und riss das Papier auseinander. Dann schaute sie die Kette aus Holzperlen an und fragte: „Hast du das selber gemacht?“ „Ja. Ich habe leider nicht so viel Geld gehabt, damit sie aus Silber ist. Tut mir leid. Aber ich habe mir Mühe gegeben.“ antwortete er und anders als erwartet, kam sie sogar auf ihn zu und umarmte ihn liebevoll, während sie in sein Ohr flüsterte: „Sie ist wunderschön. Ich danke dir. Und ich habe dich lieb.“ Diese Worte waren besser als jedes Geschenk. Sean liebte es einfach zu sehen, wie sich die anderen über seine Geschenke freuten. Auch Leslie und Ronja bedankten sich bei ihm mit einem Kuss. Nicholas holte das Buch aus dem Geschenkpapier und sagte stolz zu Sam: „Ich habe ein Buch über Ritter bekommen. Und ich kann es jetzt selbst lesen. Sean hat es mir beigebracht. Das ist ein tolles Weihnachtsfest.“ Nur Megan wusste anscheinend noch nicht, was sie mit einem Sparschwein anfangen sollte, aber Ronja erklärte ihr: „Da können wir schöne glänzende Münzen aufbewahren, wovon du dir mal etwas kaufen kannst.“ Sam und Bob fanden offenbar ihre Gutscheine und Bob sagte mit einem Zwinkern: „Das werde ich auf jeden Fall mal in Anspruch nehmen. Ich danke dir.“ „Ja, Dankeschön Sean. Ich weiß auch schon, was ich von dir verlangen werde. Aber nicht heute. Sagen wir in ein paar Jahren.“ meinte Sam und grinste dabei.
Nach einigen Minuten wollte Nicholas wissen: „Was ist denn in der großen Kiste?“ Ronja schaute Bob an und fragte: „Ja, was ist in der Kiste? Wo kommt die her?“ Danach sah sie zu Sam hinüber, doch der zuckte nur mit den Schultern. Das kam Sean komisch vor, wenn keiner wusste, woher das Ding kam. Es gibt den Weihnachtsmann nicht, dachte er. Dies konnte niemals sein, dass dort ein Geschenk war, was niemand kannte. Sam stand vom Boden auf und öffnete dieses sonderbare Paket. Daraufhin holte er das oberste Geschenk aus der Kiste und sagte: „Das hier ist für Nicholas. Und es ist sogar ein Brief dabei.“ Der Kleine nahm sofort das Päckchen an sich und öffnete hastig das Papier. Dann sah er in einem Karton einen Krieger aus Holz, der sogar bewegliche Körperteile hatte. In einer Hand hielt er eine Axt und in der anderen einen Schraubenschlüssel. Sam las den Brief vor: „Der Weihnachtsmann ist zwar etwas spät, da du dir vor zwei Jahren bereits einen Lichtkrieger gewünscht hast, aber die Elfen haben ein wenig länger mit der Produktion gebraucht. Das ist Naxaderleth der Axtkrieger, der Schatten beschwören kann. Außerdem hat er auch einen anderen coolen Job. Wenn er nicht kämpft, repariert er Autos und Motorräder. Dies macht ihm mehr Spaß als das andere. Bleib immer brav und du wirst alles machen können, was dir Freude bereitet.“ Nicholas Augen strahlten und Sam grinste dabei. Ronjas Blick ging zu Bob hinüber und er erzählte: „Ja, es kann sein, als ich vor zwei Jahren Kelly geholt habe oder die Tage danach, dass ich dann den Weihnachtsmann gesehen und ihm nebenbei von Nicholas Wunsch berichtet habe.“ „Welcher Weihnachtsmann war es denn?“ fragte Sam nach und lächelte dabei. Ronja zeigte mit ihrem Finger auf den Mund und sofort wurden alle still. Danach schaute Leslie in die große Kiste und holte das nächste Paket heraus. Sie las vor: „Das hier ist für Jonathan.“ Sie drückte es dem kleinen Kerl in die Hand und seine Augen fingen an zu strahlen. Bob las den Brief vor: „Der Weihnachtsmann wollte auch Jonathan eine Freude mit einem Lichtkrieger machen. Aber die Elfen haben dir einen aus Stoff gemacht, den du im Bett bei dir haben kannst. Träume schön damit.“ Dann holte Jonathan dort eine weiche Stoffpuppe heraus, die graue, längere Haare hatte und eine aufgemalte Pfeife im Gesicht. Ronja jauchzte verzückt: „Das ist Warrdaloonth. Ich bin begeistert. Woher wusste der Weihnachtsmann nur davon?“ Leslie reichte die nächsten zwei Päckchen an Kelly und Megan. Die Briefe waren identisch mit dem von Jonathan, aber bei Kelly war ein rothaariger Mann als Stoffpuppe und bei Megan eine schwarzhaarige Frau mit einer grauen Strähne. Naynoth und Nanjia waren das, soviel wusste Sean noch aus den Geschichten der Lichtkrieger. Leslie gab das Nächste an Serafina und fand danach sogleich ihres. Schließlich fragte sie verwundert: „Da ist nur ein Brief dabei. Und der ist für uns beide. Da steht drinnen: liebe Leslie und liebe Serafina. Den Elfen ist es schwergefallen etwas für euch zu finden, denn ihr seid schon fast aus dem Alter heraus, in dem ihr noch mit Puppen spielt. Daher haben wir gemeinsam überlegt und uns entschieden, euch Models zu schenken, die ihr schminken und hübsch anziehen könnt. Die Sachen, die sie gerade anhaben, sind die der Lichtkriegerinnen Aliebalsia und Vegomentorgia. Die Sonnenfängerin und die Wandlerin. Ich hoffe, ihr habt trotzdem Freude daran. Entschuldigung, wenn die Geschenke etwas spät ankommen, aber wir mussten echt lange daran arbeiten.“ Dann öffneten die beiden Mädchen ihre Päckchen und fanden darin Puppen. Eine mit langen blonden und eine mit kurzen blonden Haaren. Offenbar gefiel Leslie dies, aber Serafina rümpfte doch ein wenig die Nase. Sam sagte plötzlich: „Jetzt schau nicht so enttäuscht. Du hast ja gar keine Ahnung, wie viel dieses Geschenk bedeutet.“ Sofort räusperte sich Ronja und brachte Sam somit zum Schweigen.
Sean selbst bekam nun sein Geschenk aus der Kiste. Er fragte sich, ob sich alles darin um die Lichtkrieger handeln würde. Und welches Vorbild er wohl bekommen sollte. Behutsam öffnete er die Schachtel und fand dort eine aus Holz geschnitzte Figur einer kämpfenden Frau mit langen roten Haaren. Das war Naletia, dies wusste er. Als er den Brief in die Hand nahm, las er daraus vor: „Lieber Sean, ich habe gehört, dass du ein braver Junge bist. Du hast ein tapferes Herz, genauso wie Naletia. Und du bist intelligent, wie ihr Partner Drawolleiseth. Die Elfen wollten aber lieber die rothaarige Kriegerin schnitzen. Ich hoffe du stellst diese Figur auf deinen Tisch im Zimmer, damit du sie anschauen kannst, wenn du mal Mut brauchst. Frohe Weihnachten Sean.“ Ja, dachte er, Mut könnte er brauchen. Und diese Figur strahlte Kraft aus, die er bei seinen Wettkämpfen benötigte. Sie sollte ab dem Tag sein Glücksbringer werden.
Verwundert schaute Sean zu Sam, der aussah, als hätte er Tränen des Glücks in den Augen. Und selbst Ronja und Bob sahen so aus, als ob sie eine Traurigkeit herunterschlucken mussten. Doch warum machten sie um ein paar erfundene Romanfiguren so einen Aufstand? Er verstand es nicht. Und zu dem Zeitpunkt sagte Nicholas: „Das sind echt tolle Geschenke. Der Weihnachtsmann weiß natürlich viel. Sam, da drinnen ist noch eine Kiste. Vielleicht ist sie für dich.“ Sam holte die kleine Schachtel heraus und öffnete sie sehr behutsam. Dann liefen bei ihm Tränen über seine Wangen. Hastig legte er sein Geschenk wieder weg. Ronja schaute ihn fragend an, doch Sam schüttelte den Kopf und wischte sich über die Augen. Sean konnte nicht erahnen, warum es diesen Mann so mitnahm, was in der Schachtel war. Leslie und Serafina stellten sich neben Sam und Leslie fragte: „Was ist los? Hast du nicht das bekommen, was du wolltest?“ Nicholas kuschelte sich an seine Seite und fragte: „Willst du es uns nicht zeigen?“ Sam nickte und holte einen Bilderrahmen heraus. Er drehte das Bild um, dass alle es sehen konnten. Sean schaute es sich an und sah einen Mann als Zeichnung darauf, der Sam sehr ähnlich sah und einen Wolf neben sich stehen hatte. Dahinter war eine blonde kleinere Frau zu sehen. Aber so vergleichbar sahen zudem die Zeichnungen in den Romanen von Viktoria Wilkes über die Lichtkrieger aus. Sam las die kurze Nachricht: „Lieber Sam, der Weihnachtsmann weiß alles. Auch wer dein liebster Krieger ist.“ Ronja seufzte und selbst sie musste sich plötzlich die Tränen fortwischen. Nicholas schaute auf das Bild und fragte: „Ist Daleinth der Bestienreiter wirklich dein liebster Krieger?“ „Natürlich ist er das. Der ist total cool. Der kann mit Tieren sprechen. Wenn du möchtest, dann lese ich dir gleich meine Lieblingsgeschichte mit ihm vor.“ „Das kann ich inzwischen selbst. Aber du kannst gerne mit mir und meiner neuen Puppe spielen.“ meinte dieser und hielt den Axtkrieger in der Hand in die Höhe. Sean fand es gewiss sonderbar, dass dieses eine Weihnachten so anders verlief, als es sonst der Fall war. Und er verstand es nicht, dass sie alle von diesen Geschenken so gerührt waren. Er selbst schaute sich noch einmal die rothaarige Naletia an, die er bei sich auf den Tisch stellen sollte. Seltsamerweise berührte sie sein Herz.
Kapitel 2
Zweiundzwanzig Jahre nach der Rückkehr der Lichtkrieger (September)
„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ wurde Sean von Sam begrüßt, bevor dieser hinzufügte: „Nun bist du ja mit deinen vierzehn Jahren halbwegs erwachsen. Ich freue mich schon darauf, deinen Gutschein einlösen zu können. Aber damit müssen wir leider doch noch ein klein bisschen warten.“ Sean wusste genau, welchen Gutschein er meinte. Immerhin war es sein Weihnachtsgeschenk an ihn gewesen. Bob hatte seine Gefälligkeit bereits im Sommer für einmal Rasen mähen ausgegeben, aber Sam wartete immer noch ab, was ihn etwas irritierte. Warum nur hob er diesen Zettel so lange auf? Ronja rief aus der Küche: „Es gibt Kuchen. Jetzt da Sam hier ist, können wir anfangen.“ „Hallo Sam!“ sagte Nicholas, der auf ihn zuging und den größeren Mann umarmte. Sean war es bisher nicht so aufgefallen, da sich Sam meistens in London aufhielt, aber er selbst war schon fast so groß, wie er. „Hey Nicholas mein großer Krieger, wie hast du dein erstes Jahr in der Schule verbracht?“ „Sehr gut. Ich konnte ja schon vorher lesen. Also war es bis jetzt nicht so schwer gewesen.“ antwortete dieser. Plötzlich wurde Sam auch von den beiden großen Mädchen begrüßt und Jonathan kam mit Kelly und Megan angerannt. Kaum zu glauben, dass die älteren Kleinkinder schon vier Jahre waren und Megan noch drei. Nachdem Sam von allen begrüßt worden war, kuschelte sich Megan an Seans Beine heran. Er wusste genau, was sie wollte. Immerhin kannte er sie lange genug. Sie liebte es, auf seinen Arm genommen zu werden. Er tat ihr den Gefallen und merkte, dass sie etwas schwerer war. Natürlich lag das eher an der Körpergröße, denn sie wuchs immer weiter. Sean überlegte, dass er nun sehr viel mehr trainieren müsste, wenn er sie weiterhin auf seine Arme heben wollte. Bob konnte das mühelos, aber er war ja auch ein erwachsener Mann und sehr kräftig. Die kleine Megan kuschelte sich an seinen Hals und er genoss es richtig. Er wusste nicht warum, jedoch mochte er das jüngste Mitglied der Familie sehr. Natürlich liebte er auch Kelly und Jonathan, doch seit Megan in der Familie war, kam sie ihm so zerbrechlich vor. Sie war zwar nur acht Monate jünger als die anderen, was vielleicht den Ausschlag gegeben hatte, dass er sie als so winzig betrachtete. Auf jeden Fall stand sie unter seinem besonderen Schutz.
Nachdem der Kuchen gegessen war, fragte der kleine Jonathan: „Darf ich Sean jetzt sein Geschenk geben?“ „Gleich darfst du es ihm überreichen. Dafür gehen wir alle ins Wohnzimmer. Aber ihr könnt schon einmal vorgehen und eure Geschenke holen.“ sagte Ronja und lächelte dabei die Jüngsten an. Kelly jauchzte: „Ich werde es ihm zuerst geben.“ „Nein, das wollte ich machen.“ motzte die klitzekleine Megan. Nicholas schüttelte mit dem Kopf und bemerkte genervt: „Immer diese Kinder.“ Da mussten sogar Serafina und Leslie lachen und Sean feixte mit einem Zwinkern: „Noch vor einem Jahr warst du auch so drauf. Ich bin ja froh, dass du es dir inzwischen abgewöhnt hast, so vorlaut zu sein.“ Auf einmal lief Nicholas rot an und verließ obendrein die Küche. Sam musste grinsen und hielt Sean die Hand für einen Einschlag hin. Bob sagte leise: „Hoffentlich schmollt er jetzt nicht zu lange. Er ist halt nicht mehr der Kleinste und weiß gerade so gar nicht, wo er hingehört. Die drei Kleinen sind fast im gleichen Alter und er fällt mit seinen sieben Jahren so irgendwo in die Mitte. Leslie und Serafina sind ja schon zwölf und nicht mehr an ihm interessiert. Die Zeiten sind leider auch vorbei, als alle noch schön zusammen spielen konnten. Jetzt ist er irgendwie alleine.“ Diese Worte gaben Sean einen Stich ins Herz und er sagte seufzend: „Ich weiß. Aber ich kann ihm doch nichts mehr beibringen. In der Schule lernt er jetzt besser lesen, als ich es ihm zeigen konnte. Und für seine Spiele mit den Puppen und Lichtkrieger bin ich zu alt geworden.“ Leslie kam auf ihn zu und umarmte ihn kurz, während sie mitteilte: „Ich werde mich um ihn kümmern. Noch bin ich nicht zu alt dazu.“ „Ich schon. Und ich dachte, dass du auch nicht mehr mit Puppen spielen willst.“ meinte Serafina etwas verwundert. Sam stand auf und sagte: „Ich gehe zu ihm hin. Immerhin weiß ich, was er hören mag.“ „Aber pass diesmal auf, was du ihm sagst. Ich will nicht noch einmal mit dir streiten müssen.“ ermahnte Ronja ihn. Plötzlich kam Jonathan in die Küche und fragte genervt: „Wo bleibt ihr denn? Wir warten schon mit dem Geschenk auf euch.“ Sean lächelte ihn an und antwortete: „Wir kommen jetzt. Sam holt noch Nicholas dazu und dann kannst du mir das Geschenk geben.“
Spät am Abend waren die kleineren Kinder schon im Bett und Sean schaute auf die ganzen liebevollen Präsente, die er erhalten hatte. Megan hatte ihm ein Bild gemalt, wo er zu sehen ist, wie er an seinem Tisch sitzt und lernt. Von Kelly hatte er einige Blumen bekommen, die sie selbst gepflückt hatte und daraus mit Ronjas Hilfe einen Kranz gefertigt hatte. Jonathan beschenkte ihn mit einem Roboter aus Pappschachteln. Daran hatte er länger gebastelt, anscheinend mit Bobs Hilfe. Nicholas hatte ihm eine Trinkflasche geschenkt, die er mit zum Training nehmen konnte. Wahrscheinlich hatte er diese zusammen mit Sam gekauft, denn von diesem hatte er ein Paar neue Sportschuhe bekommen. Serafina hatte ihm ein Springseil geschenkt und Leslie passend dazu einen Hula-Hoop-Reifen. Zwar würde er Letzteren nicht so oft benutzen, aber sie hielt es sinnvoll, damit zu trainieren. Sean freute sich einfach sehr über diese Aufmerksamkeiten seiner großen Familie. Plötzlich fragte Sam: „Darf ich heute Nacht hierbleiben?“ Bob antwortete: „Natürlich. Dafür musst du doch nicht fragen.“ Ronja schaute auf Sean und meinte: „Du könntest bei Sean im Zimmer schlafen. Wenn wir dort eine Liege hineinstellen, sollte es gehen.“ In Gedanken war Sean schon dabei sein Zimmer aufzuräumen, damit dort mehr Platz war, als Sam sagte: „Ich werde hier auf dem Sofa übernachten. Nur ungerne würde ich bei ihm untergebracht sein wollen.“ Irgendwie fühlte sich Sean plötzlich so an, als ob er eine ansteckende Krankheit haben würde. Die beiden hatten vier Jahre zuvor noch gemeinsam unter einer Decke übernachtet.
Als die Nacht anfing, lag Sean in seinem Bett und starrte an die Decke. Aber er konnte nicht schlafen. So stand er auf und schlich sich ins Wohnzimmer zu Sam. Dieser schaute ihn an und fragte: „Was ist denn los?“ „Das wollte ich dich auch fragen. Wieso mochtest du nicht in meinem Zimmer schlafen? Was hat sich geändert?“ wollte er wissen und setzte sich neben das Sofa auf den Boden. Seufzend antwortete Sam: „Weil du vierzehn Jahre alt geworden bist. Daran liegt es. Aber wir müssen nicht darüber reden, wenn es dir peinlich ist.“ „Na und? Dann bin ich halt schon vierzehn. Doch was soll mir daran peinlich sein? Wir haben damals sogar öfter in einem Bett geschlafen.“ bemerkte Sean und fühlte sich auf einmal so alleine. Nicht nur Nicholas wusste nichts mit sich anzufangen in seinem Alter, sondern er ebenfalls nicht. Wieder seufzte Sam und sagte leise, während er auf die Türe schaute, ob auch niemand sonst zuhörte: „Weil ich in deinem Alter bereits tausendfach Fantasien hatte, die mir dann einige feuchte Träume bereiteten. Und glaube mir, sowas ist peinlich, wenn es jemand sieht.“
Auf einmal lief Sean rot an, da er genau wusste, von was er da sprach. An so etwas hatte er nicht mehr gedacht, denn er hatte einfach einen schönen Geburtstag verbracht und war glücklich, dass Sam nach dieser üblen Attacke auf ihn noch lebte. Und so meinte er leise: „Ja, ist schon in Ordnung. Du brauchst mir nicht davon zu erzählen. Ich weiß es bereits. Aber ich bin einfach so froh, dass du hier bist. Und ich dachte an die Zeiten von damals, als wir im Bett noch miteinander gesprochen haben. Irgendwie fehlt mir das. Ich gehöre auch auf irgendeine Art und Weise zu Nicholas. Du bist nicht mehr hier und er ist nur halb so alt, wie ich. Und die beiden Mädchen werden so langsam wunderlich. Ich habe auch nicht wirklich jemanden mehr, mit dem ich mich unterhalten kann.“ „Ich kenne das Gefühl. Weißt du, vor vier Jahren wurde ich volljährig. Aber du warst da ja auch noch ein Kind und ich gab mein Bestes, um euch alle gleich lieb zu haben. Doch ich konnte damals nur mit Bob als einzigen Mann in der Familie sprechen. Irgendwie ist das für jeden von uns eine harte Zeit. Trotzdem wenn du reden willst, egal über was, dann bin ich für dich da.“ erklärte Sam und hielt ihm die Hand als ein Versprechen hin, die er dankend annahm. Erleichtert fragte Sean: „Wenn ich mit dir über alles sprechen kann, wirst du mich auch mal mit nach London nehmen, damit ich bei dir in der Kampfschule sein kann?“ Der dunkelblonde Mann ihm gegenüber lächelte und antwortete: „Dafür solltest du zwei Jahre älter sein. Portia duldet da leider keine Kinder. Ansonsten würde ich dich nur zu gerne mitnehmen. Du würdest Toni mögen. Er hat feuerrote Haare. Wenn du Kelly schon mochtest wegen ihrer Haarfarbe, weil sie deinen Haaren so ähnlich ist, dann wirst du Toni lieben.“ Sean wusste nicht, warum Sam auf seine rotblonden Haare zu sprechen kam, aber er dachte nicht weiter daran. Er war halt nur enttäuscht, dass er weder Kind noch Mann war, sondern einfach jemand, der mehr wachsen und lernen musste, um in dieser Welt zu überleben. Aber dies würde er auch schaffen, dachte er und wünschte Sam eine gute Nacht, bevor er zurück ins Bett ging.
Lange lag Sean wach. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass seine Probleme erst anfingen. Sein Körper sah noch nicht so aus wie der eines Mannes. Aber das Ding zwischen seinen Beinen hatte bereits seine eigene Denkweise entwickelt. Und es fing meistens, in den unpassendsten Momenten, an zu denken. Immerhin hatte er Glück, dass es Sam in seinem Leben gab, denn er hatte keinen Freund an seiner Seite. Dies war nicht einmal ein Problem, da er kaum Zeit dafür hatte. In der Schule lernte er oder trainierte für die Wettkämpfe. Zu Hause tat er nichts anderes, außer vielleicht noch mit den übrigen Kindern Zeit zu verbringen, die auch ziemlich viel von seiner Freizeit einnahmen. Von den Mädchen wurde er kaum angeschaut, demnach hatte er auch keine Sorgen, dass sie ihm die Bude einrennen könnten. Doch in seiner Fantasie, die er nachts im Bett auslebte, da hatte er eine Freundin bei sich, die mit ihm unter der Decke lag. Nur in der Realität war diese Frau weit von ihm entfernt. Aber er hatte nicht wirklich Interesse daran, tatsächlich mal eine Lebensgefährtin zu suchen. Er hatte gesehen, wie schnell ein Leben vorbei sein könnte und daher wollte er seine einzige Kraft dazu nutzen, um sich selbst und seine Familie zu schützen. Das stand bei ihm an oberster Stelle und von diesem Ziel wollte er sich nicht abbringen lassen. Also wischte er diese Traumfrau aus seinen Vorstellungen, und versuchte zu schlafen. Vielleicht würde er sie eines Tages finden, aber so lang er noch nicht so war, wie er sein wollte, würde er keinen einzigen Gedanken mehr daran verschwenden.
Kapitel 3
Als alle Kinder am nächsten Morgen noch im Bett waren, saß Ronja zusammen mit Bob und Sam in der Küche am Tisch. Genüsslich trank sie ihren Kaffee und sagte: „Ich denke, dass Sean sich wirklich über die Geschenke gefreut hat.“ „Ja, er sah sehr zufrieden aus.“ bemerkte Bob und nahm einen Schluck aus seiner Tasse. Mit einem nachdenklichen Gesicht fragte Sam: „Warum ist er eigentlich so seltsam drauf? Ich meine, er ist jetzt ein Teenager und wird erwachsen, aber letzte Nacht hat er mir erzählt, dass er genauso wie Nicholas keinen im passenden Alter für sich hat.“ Ronja stellte ihre Tasse ab und antwortete: „Er ist so seltsam drauf, seit du damals im Krankenhaus warst. Irgendwie erkenne ich ihn seitdem nicht wieder. In dieser einen Nacht hat er sich von einem Kind zu einem Mann entwickelt. Halt nur nicht mit dem Körper, sondern mit dem Verstand. Auf einmal hatte er Sally mit den Kindern geholfen und war für uns da. Seitdem lernt er fleißig und trainiert. Ich finde ja, er übertreibt es etwas. Er sollte lieber seine Kindheit genießen, statt sich so ins Zeug zu legen.“ „Er geht eben seinen eigenen Weg, wie es für ihn am besten passt. Du kannst ihm nicht sagen, was er tun oder lassen soll.“ meinte Bob mit einem ernsten Gesicht.
